Costa Rica

Costa Rica - Geschichte

Die ersten amerikanischen Ureinwohner ließen sich vor ca. 10.000 Jahren auf Costa Rica nieder.

Christoph Kolumbus entdeckte das Land im Jahre 1502, jedoch begann die Kolonisierung durch Spanien erst 1560. Die weite Entfernung Costa Ricas zu anderen Wirtschaftszentren war ein Problem, weshalb die damalige Kolonie Costa Rica zu den ärmsten in ganz Amerika zählte.

Der Handel im 18. Jahrhundert lief sehr schlecht und so bestand die damalige Hauptstadt Cartago auch nach einem Jahrhundert nur aus kleinen Indianer-Häusern. Costa Rica war damals eher ein Rückzugsgebiet für Piraten und Schmuggler, als eine Region reger Handelsbewegungen.

Ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte Costa Ricas war die Unabhängigkeitserklärung gegenüber Spanien am 15. September 1821. Ab diesem Zeitpunkt pflegte Costa Rica ein enges Bündnis mit Mexiko und San José wurde zur Hauptstadt. Über lange Zeit im 19. Jahrhundert herrschten sogenannte Kaffeebarone in Costa Rica, die erst vom Militär und später von einem Diktator gestürzt wurden. Die Zeit in Diktatur verlief hier allerdings positiv und die wirtschaftliche Situation wurde deutlich verbessert. Nach dem Eisenbahnbau 1880, fanden im Jahre 1889 die ersten freien Wahlen unter Präsident Bernardo Soto Alfaro statt.

Das 20. Jahrhundert war geprägt von Diktatur, dem zweiten Weltkrieg, bei dem sich Costa Rica als erstes zentralamerikanisches Land beteiligte, und einigen Bürgerkriegen im eigenen Land.